Sexbombe Nancy ruft doppelt eingedrungen wirklich hart


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On 16.03.2020
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Wobei Flaherty sich auch der erst wenige Jahre zuvor durch Griffith durchgesetzten Form der Parallelmontage bedient.

Charakteristisch sind auf der einen Seite lange Einstellun- gen und ein distanzierter Blick, Kamerablick — ohne Kamerabewegungen, die unter den Bedingungen, unter denen Flaherty arbeitete, auch gar nicht möglich gewesen wären.

Besonders deutlich in der Endphase des Iglu-Baus, wenn Nanook dem Iglu ein Eisfenster einsetzt. Dazu kommen die belehrenden Kommentare in den Zwischentiteln.

Vor der Ka- mera findet eine inszenierte Demonstration statt, die zeigen soll, wie ein Iglu gebaut wird.

Die Mittel der Montage ermöglichen eine Konzentration auf die wesentlichen Phasen der Arbeit am Iglu; Höhepunkt: das Einsetzen des Fensters.

Zugleich wird das Geschehen durch die dazwischengeschnittenen Bilder der spielen- den Kinder aufgelockert — Ansatz zu einer Parallelmontage, die zwei gleichzei- tige Geschehensabläufe vermittelt.

Dadurch erhält die Episode auch eine Art dramaturgischen Konturs. Gleichwohl hält sich die Einmischung fiktionaler Elemente in den Dokumentarfilm bei N ANOOK noch in engen Grenzen.

Flaherty hatte bereits , zusammen mit seinem Bruder Frances Hubbard Flaherty, auf Samoa einen Film über das alltägliche Leben der Inselbewohner gedreht, ganz im Stil von N ANOOK.

In T ABU — Beispiel 6 —, einer gemeinsa- men Arbeit Flahertys mit Friedrich Wilhelm Murnau, dagegen wandte er ein grundsätzlich anderes Verfahren an.

Auch hier war sein primäres Ziel die Do- kumentation des alltäglichen Lebens, des Lebens auf der Insel Bora-Bora und auf den benachbarten Inseln.

Vor allem ging es ihm um die Dokumentation so- zialer Probleme wie der Ausbeutung der Perlenfischer durch chinesische Händ- ler.

Dem Dokumentarfilm ist jedoch eine Spielfilmhandlung im engeren Sinne unterlegt. Erzählt wird die Geschichte der Liebenden Reri und Matahi, für die es auf Bora-Bora keine gemeinsame Zukunft geben kann: Ein Priester der Nachbarinsel fordert das Mädchen Reri als den Göttern geweihte Jung- frau.

Matahi entführt Reri, flieht mit ihr auf eine entfernter gelegene Insel, wo er sich als Perlenfischer verdingt.

Soziale Probleme — Abhängigkeit und Isolation — belasten das Zusammenleben der beiden. Die Dokumentation des Lebens auf Bora-Bora und die Spielfilmhandlung um Reri und Matahi sind dabei in einer Art Parallelmontage miteinander verschränkt.

So werden — um eine Szenenfolge Beispiel 6 herauszugreifen — bei der Dar- stellung des Festes, mit dem Reris Erwählung und ihr Abschied von Bora-Bo- ra gefeiert werden, zunächst relativ detailreich die Festvorbereitungen gezeigt.

Im Gegen- satz zu N ANOOK allerdings in perfekt gestellten Bildern. Hier liegt, wie gesagt, eine Art Parallelmontage vor, die die Festvorbereitungen mit den Ereignissen um Reri und der Trauer Matahis verknüpft.

Das Geschehen konzentriert sich jetzt auf Matahi, Reri und den Priester. Dann eine Steige- rung in der zweiten Handlungsphase: Reris Tanz.

Erneuter Auftritt Matahis. Letztes Bild der Sequenz: Matahi, Reri sehnsüchtig nachblickend. Die folgende Entführung Reris vom Schiff — von den Festszenen durch Ab- und Auf- blenden deutlich abgegrenzt — wird lediglich angedeutet: wenige Einstellungen, Bilder einer Vollmondnacht; wir sehen das Schiff vor Anker, wir sehen, wie Matahi sein Boot losmacht und zum Schiff hinüberschwimmt, Dann wieder die eine Zäsur setzende Ab- und Aufblende; Muschelhörner, Nebellampen, Trommeln — die Suche nach Reri wird eingeleitet.

Eine Bemerkung noch zur Musik des Filmes. Flaherty und Murnau haben T A - BU als Stummfilm gedreht; sie hätten ihn auch — nichts hätte dem um o entgegengestanden — als Tonfilm drehen können.

Die Musik des Films, für die der Komponist Hugo Riesenfeld verantwortlich zeichnet, wurde nachträglich komponiert.

Für Flaherty war es ein Dokumentarfilm; ihm ging es darum, das Leben auf einer Südseeinsel zu dokumentieren und dabei vor allem die Atmosphäre dieser exotischen Welt festzuhalten.

Die Spielfilmhandlung war für ihn nur ein Mittel, den Bildern aus dieser fremden Welt eine feste Struktur zu verleihen. T ABU war übrigens Murnaus letzte Arbeit; Murnau ist wenige Tage nach der Uraufführung des Films bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Anders verhält es sich mit T ABU, einem Film, den man mit guten Gründen auch als Spielfilm bezeichnen kann. Mit anderen Worten: An Stelle eines Spielfilms hat Pasolini mit seinen A PPUNTI einen Dokumentarfilm über diesen Spielfilm gedreht.

Die Auseinandersetzung mit Äschylus und seiner Orestie spielt in Pasolinis literarischem und filmischem Werk eine zentrale Rolle. Orest wird freigesprochen.

Aus dieser Analogie resultiert Pasolinis Plan einer Verfilmung der Orestie in einem afrikanischen Kontext der Gegenwart — der Gegenwart Paolinis, also Ende der 6oer Jahre des 2o.

Die A PPUNTI sind Notate zu diesem Film. Der Film zeigt Pasolini im Folgenden auf Motivsuche — oder besser: Spuren- suche —, auf der Suche nach den Figuren und Schauplätzen des Films bzw.

Er diskutiert seine Thesen mit afrikanischen Studenten an der Universität Rom. Eine Szene wird geprobt. Daraus entwickelt sich eine Szene, so gedreht.

Am Ende der Szene dann allerdings ein gleitender Übergang: An die Stelle des Spielfilms tritt wieder die Dokumen- tation — Reflexionen über das Athen der Orestie und das moderne Kampala, über den Tempel des Apollon und die Universität von Daressalam, eine afri- kanische Universität nach angelsächsischem Vorbild.

Der Film endet mit einer Diskussion Pasolinis mit afrikanischen Studenten. Aber es ist nicht diese Szene.

Wir sehen Bilder, wie sie in dem geplanten Film zu sehen sein könnten. Aber der Ton bleibt der des Dokumen- tarfilms; Pasolini kommentiert auch diese Szene aus dem Off, rezitiert die Orest-Verse des Äschylus.

Und dies gilt auch für die folgende Szene der Erinnyen, die nicht mimetisch dargestellt werden, sondern als Naturgewalten erscheinen, wobei der Wahnsinn, der Orest überfällt, darin seinen bildlichen Ausdruck findet, dass die Bilder ins Wanken geraten.

Eine Zwischenform also zwischen Dokumentation und Fiktion: statt eines Spiel- films der Dokumentarfilm, der filmische Essay über einen — möglichen — Spiel- film.

Aber auch hier gibt es Parallelen in der Literatur. Eines der jüngeren namhaften Beispiele geht dabei wiederum auf Pasolini zurück. Bilder also aus dem All- tagsleben sizilianischer Fischer Der Neorealismus war eine Richtung des italienischen Kinos in den 4oer Jahren des 2o.

Jahrhunderts, die sich dezidiert gegen die inszenatorischen und kinematographischen Konventionen des Spiel- films der 3oer Jahre — im faschistischen Italien und in Hollywood — und seine Rhetorik wandte.

Authentische Geschichten sollten erzählt, die agierenden Figuren in en- gem Kontakt mit ihrer sozialen und natürlichen Umgebung gezeigt werden. Und diese Filme scheuen sich teilweise auch nicht vor melodramatischen Handlungen.

L A TERRA TREMA ist hier wesentlich konsequenter. Anführer des Aufstands ist der junge Ntoni, nach dem Tode seines Vaters Oberhaupt der Familie Valastro.

Visconti hat die Handlung der Romanvorlage aus den 9oer Jahren des Jahrhun- derts in die Gegenwart der 4oer Jahre des 2o.

Jahrhunderts verlegt. Drehort ist das Dorf Aci Trezza. Und die Dialoge sind entsprechend im sizilianischen Dialekt von Aci Trezza gehalten, der auch in der italienischen Fassung des Filmes Untertitel erforderlich macht.

Dennoch, nichts ist in diesem Film dem Zufall überlassen. Jeder Gestus, jede Bewegung, jede Gruppierung der Dar- steller, jede Kameraeinstellung, jede Kamerabewegung ist exakt kalkuliert.

Die Akteure improvisieren nicht, sondern werden von Visconti exakt geführt. Die faszinierende und in der Filmgeschichte wohl einmalige Kunst Viscontis, Darsteller zu formen, kommt auch in seiner Arbeit mit den Fischern von Aci Trezza, in der Selbstverständlichkeit ihres Agierens zum Ausdruck.

Auch in diesem Zusammenhang werden zentrale Begriffe erörtert. Und man kann hinzufügen: nicht nur in dramatischen und epischen Wer- ken, sondern auch im Spielfilm.

Hier haben wir es mit einem pragmatischen Handlungsbegriff zu tun. Die Abfolge der Geschehnisse auf der einen Seite, das situationsverändern- de Handeln der Figuren auf der anderen Seite.

Der Begriff der Spielfilmhandlung ist in- sofern kein sehr genauer Begriff — ebenso wie der Begriff der Roman- oder Novellenhandlung. Historisch ist das P FISTERsche Begriffspaar bei Aristoteles vorgeprägt, in seiner Poetik, diesem Grundbuch der europäischen Literaturtheorie, das im Wesent- lichen eine Theorie der Tragödie und damit des Dramas darstellt.

Dies führt zu einer Unterscheidung, die sich in der neueren Erzähltheorie durchgesetzt hat. Ich greife bei meiner Darstellung auf einen Aufsatz des Romanisten Karlheinz S TIERLE zurück S TIERLE Jede Geschichte setzt ein Geschehen vor- aus, das in der Geschichte in spezifischer Weise und unter spezifischen Interessen angeeignet wird.

Das Geschehen ist noch ein unartikulierter Bereich, der erst durch die Organisation der Geschichte seine spezifische Form erhält.

Die Sphäre des Geschehens ist die ele- mentare Sphäre im Aufbau der Narration. Sie enthält selbst noch nicht die Kriterien ihrer Auswahl und Zuordnung.

Sie ist das noch vor al- ler medienspezifischen und gattungsspezifischen Bearbeitung liegende ideale Faktum. Ich denke aber, dass man auch hier noch differenzieren kann und muss.

Diese Achse der Narration, auf der die Geschehensmomente der Geschichte situiert sind, ergibt sich durch Differenz von Anfangspunkt und Endpunkt der Geschichte.

Um jedoch überhaupt von Anfangspunkt und Endpunkt einer Geschichte reden zu können, bedarf es einer konzeptuellen Opposition auf der Zeitachse.

Die Geschichte erzählt, was diese Differenz von Anfangspunkt zu Endpunkt bewirkt hat, und erklärt da- mit ihr Zustandekommen. Kapitel V.

Auf diesen beiden Ebenen unterscheidet sich Fiktion von Nicht-Fiktion, unter- scheiden sich die literarische Erzählung von der Historiographie, der Spielfilm vom Dokumentarfilm.

Und die Darstellungs- und Ausdrucksmittel des Romans und des Spielfilms sind — trotz Überschneidungen — prinzipiell andere als die der Geschichtsschreibung und des Dokumentarfilms.

Erschwerend kommt hinzu, dass darüber hinaus in der einschlägigen Literatur eine heillo- se Verwirrung herrscht.

Man sollte also, wenn man mit den in diesem Kontext gebräuchlichen Begriffen arbeitet, stets festhalten, auf welchen Autor bzw. Hier nur die wichtigsten Begriffspaa- re.

Dazu F ORSTER selbst F ORSTER , 86 : We have defined a story as a narrative of events arranged in a time-sequence. A plot is also a narrative of events, the emphasis falling on causality.

The time-sequence is preserved, but the sense of causality overshadows it. It is something perceived by the reader as giving structure and unity to the work.

Die russischen Formalisten zum Folgenden vgl. Verwirrung gibt es aber nicht nur in der angelsächsischen, sondern auch in der deutschen Terminologie.

Damit ergeben sich ungefähr die auf Seite 68 aufgeführten Entsprechungen. Text der Ordnung Ordnung Erzählung E. Auch dieser Begriff wird in der einschlägigen Literatur nicht eindeutig verwendet.

In diesem Sinne haben es vor allem die literarischen und filmischen Adaptionen literarischer und ande- rer Werke, also deren Dramatisierungen, Verfilmungen usw.

Zur Verdeutlichung im Folgenden noch ein Beispiel. Dieser Stoff ist wiederholt verfilmt worden; hier nur einige dieser Verfilmungen: - K NIGHTS OF THE R OUND T ABLE D IE R ITTER DER T AFELRUNDE , ; Re- gie: Richard Thorpe; Darsteller u.

Sean Connery König Artus , Richard Gere Lancelot und Julia Ormond Ginevra. Die Figuren sind fest umris- sene Typen, ihre Emotionen und Aktionen entsprechend stereotyp.

Mit- telpunktsfigur ist stets ein männlicher Protagonist, der vor allem einen angeborenen Sinn dafür besitzt, was in der Welt gut und böse ist, und der so durch seine Aktionen stets eine gestörte gesellschaftliche Ordnung wiederherstellen kann.

Im Folgenden da- her ein kleiner Exkurs zum Thema Literaturverfilmung. Hier handelt es sich um die Verfilmung eines Artus-Romans des Jahrhunderts, nämlich des gleichnamigen Romans von Mark Twain.

Erzählt wird die fiktive Geschichte Hank Morgans, eines Amerikaners, der durch einen unglücklichen Schlag auf den Kopf aus dem Connecticut des Jahrhunderts in das 6.

Das gilt vor allem für Verfilmungen literarischer Dramen. Dieser Film — das Drehbuch stammt von keinem Geringeren als dem Dramatiker John Osbor- ne — versucht konsequent, die abenteuerliche Geschichte des Titelhelden nicht nur als solche zu erzählen, sondern dabei auch die für den Roman des Jahrhunderts typische auktoriale Erzählhaltung mit den spezifischen Mitteln filmischen Erzählens umzusetzen vgl.

Das freilich muss nicht so sein. Wie kompliziert das Verhältnis zwischen einer filmischen Adaption und ihrer literarischen Vorlage sein kann, zeigen die beiden folgenden Beispiele: - James Mallahan Cains Roman The Postman Always Rings Twice ist mehrfach verfilmt worden; es gibt mindestens fünf Verfilmungen.

Was nun ist in diesem Falle verfilmt worden? Der in Cains Roman vorgeprägte Stoff? Sicher einige personale und situative Elemente dieses Stoffes.

Es handelt sich um eine Verfil- mung der Erzählung Heart of the Darkness Herz der Finsternis von Jo- seph Conrad aus dem Jahre Aber um eine Verfilmung in welchem Sinne?

Auch hier sind von dem vorgegebenen Stoff nur einige persona- le und situative Elemente übrig geblieben.

Jahrhundert und aus dem Inneren Afrikas in die Gegenwart des Vietnamkrieges transponiert. Man kann bei dieser Art der filmischen Adaption einer literarischen Vorlage von einer - diegetischen Transposition sprechen.

Man unter- scheidet dabei verschiedene Klassen von Motiven; die beiden wichtigsten sind: 1 die Situations-Motive — der Mann zwischen zwei Frauen, der herkunfts- bezogene Liebeskonflikt, die heimliche Liebesbeziehung, der Doppelgän- ger, die unbekannte Herkunft, der unerkannte Heimkehrer, die Vatersu- che, der Vater-Sohn-Konflikt, die feindlichen Brüder usw.

Auch hier der Hinweis auf ein probates Nachschlagewerk: Elisabeth F RENZELs Motive der Weltliteratur F RENZEL b , ein Pendant zu F RENZELs bereits ge- nannten Stoffen der Weltliteratur.

Um noch einmal zu dem zuletzt genannten Beispiel zurückzukehren: Wenn Francis Ford Coppolas A POCALYPSE N OW als Verfilmung von Joseph Conrads Heart of Darkness bezeichnet werden kann, dann vor allem in dem Sinne, dass in diesem Film einzelne personale und situative Motive und vor allem das Thema der literarischen Vorlage aufgegriffen werden.

Dass die beiden Handlungsbegriffe, der narratologische und der pragmatische Handlungsbegriff, in der Dramentheorie — aufgrund der Tatsache, dass diese auf bestimmte historische Typen des europäischen Dramas als Modellfälle zu- rückgreift — aufeinander bezogen werden, haben wir bereits festgehalten vgl.

Die zentrale Frage ist dabei die nach Handlungen oder Figuren. Das Ereignis als dritte Möglichkeit spielt vor allem in der Theorie der Novelle eine Rolle und sei daher hier nur kurz gestreift.

VON W IESE und F REUND Die Novelle stellt zwar einen Typus epischer Fiktion dar, hat aber — wenigstens auf den ersten Blick — mehr mit dem Drama gemein als mit dem Roman.

Freilich muss man, relativierend, hinzufügen, dass das Alle drei Novellen wurden nicht nur erfolgreich verfilmt: Billy Budd durch Peter Ustinov, mit Peter Ustinov und Te- rence Stamp in den Hauptrollen B ILLY B UDD; deutscher Verleihtitel, völlig abwegig: D IE V ERDAMMTEN DER M EERE , The Turn of the Screw, ebenfalls , durch Jack Clayton, mit Deborah Kerr in der Rolle der Governess T HE I NNOCENTS; deutscher Verleihtitel, wieder völlig unpassend: S CHLOSS DES S CHRECKENS , Thomas Manns Tod in Venedig o durch Luchino Visconti M OR TE IN V ENEZIA ; diese Novellen wurden auch für das Theater bearbeitet, genauer: für die Opernbühne, und zwar in allen drei Fällen durch den britischen Opernkomponisten Benjamin Britten.

Es würde sich durchaus lohnen, diese drei Beispiele als Ausgangspunkt einer vergleichenden Studie zu Novelle, Drama und Spielfilm zu nehmen.

Dem handlungsbestimmten Drama steht also die ereignisbestimmte Novelle gegenüber; wobei die zuletzt genannten Novellen noch eine Verschiebung von den Ereignissen auf die Figuren aufweisen.

Die Romantheorie hat diese Möglichkeit stets ins Auge gefasst. Also ebenda : Jeder Roman ist eine Masse von Begebenheiten und Personen.

In einem solchen Werk kann entweder eine Person oder eine Begebenheit das Haupt- werk sein. Ich greife im Folgenden einige dieser Klassifizierungen auf.

Hier differenziert M UIR allerdings noch weiter. Wobei die Figur unverändert bleiben kann — wie z. Hier wird nicht ei- ne Figur mit der Gesellschaft in der ganzen Vielfalt und Gegensätzlich- keit ihrer Erscheinungsformen konfrontiert, sondern hier prallen mehre- re Figuren — und in diesen Figuren unterschiedliche Mentalitäten, unter- schiedliche Wertvorstellungen etc.

Gezeigt werden kann ein Prozess gesellschaftlichen Verfalls oder ein Pro- zess geschichtlichen Umbruchs. Aber das ist das Problem al- ler Typologien.

Im Übrigen be- darf diese Typologie keiner weiteren Erörterung. Auch sie ist auf den Spielfilm übertragbar. Auch unter dem Aspekt der Handlung gilt mit- hin, dass der Spielfilm sich das ganze Spektrum der Möglichkeiten, über die Roman und Drama bzw.

Theater bei der Gestaltung der Handlung verfügen, zunutze macht. Daher zunächst ein Überblick über die einschlägigen Katego- rien der Dramen-Analyse.

Ein Ganzes ist, was Anfang, Mitte und Ende hat. Ein Anfang ist, was selbst nicht notwendigerweise auf etwas anderes folgt, nach dem jedoch natürlicherweise etwas anderes eintritt oder entsteht.

Ein Ende ist umgekehrt, was selbst natürlicherweise auf etwas an- deres folgt, und zwar notwendigerweise oder in der Regel, während nach ihm nichts anderes mehr eintritt.

Eine Mitte ist, was sowohl selbst auf et- was anders folgt als auch etwas anderes nach sich zieht. Ein weiterer Begriff, den Aristoteles in diesem Zusammenhang einführt, ist der der Peripetie gr.

Gemeint sind: 1 die Theorie der notwendigen Handlungsteile, wobei sich im Jahr- hundert ein Fünf-Phasen-Schema und in dessen Konsequenz die in der Neuzeit gängige Gliederung eines Dramas in fünf Akte durchsetzt.

In der heute gebräuchlichen Terminologie, die im Wesentlichen dem Gemeint ist in einem weiteren Sinne die wechselseitige Bedingtheit aller Elemente der Dramenhandlung.

Diese beiden Be- griffe, die auf den Schriftsteller Dramatiker und Novellisten Otto L UDWIG zurückgehen vgl. Das Potential an Figuren, Ereignissen und Situatio- nen, Räumen etc.

Hier werden die Elemente in einen Sinn- zusammenhang gebracht. Gemeint ist hier nicht in erster Linie Spannung als notwendiges Moment des Rezeptionsprozesses, sondern Spannung als immanentes Strukturprinzip der dramatischen Hand- lung.

Dazu tragen auch Anspielungen und Vorausdeutungen bei. Die einzelnen Figuren haben also in der Regel einen unterschiedlichen Wissensstand, der sie zu unterschiedlichen Beurteilun- gen von Situationen führt und entsprechend ihre Entscheidungen und Handlungen Aktionen bedingt.

Andere Drehbuchautoren übernehmen dieses Schema unhinterfragt z. H ANT , S EEGER a. Und in der Tat ist Vorsicht geboten.

Selznick; Regie: Victor Fleming u. Die ausgedehnte Handlung dieses Filmes entfaltet sich in fünf Phasen, die deutlich voneinander abgesetzt sind; diese Phasen sind jeweils durch die Einheit der Zeit und des Raumes charakterisiert und sind durch Zeitintervalle von einander getrennt.

Aber es han- delt sich eben um Ausnahmen. Dazu ein Beispiel aus der jüngeren Filmgeschichte: Mike Newells F OUR W EDDINGS AN A F UNERAL V IER H OCHZEITEN UND EIN T ODESFALL aus dem Jahre Der Titel des Films nennt bereits die fünf Stationen der Handlung, eben vier Hochzeiten und ein Leichenbegängnis, wobei das Leichenbegängnis als Station 4 zwischen die drit- te und vierte Hochzeit eingeschoben ist.

Und obwohl Carrie Charles ihren Verlobten Hamish vorstellt, landen die beiden wieder in einem Bett. Aber eben nur eine scheinbare, denn die Situation ist damit nicht eigentlich bereinigt.

Erst vor dem Traualtar ringt Charles sich, mit Hilfe seines taubstummen Bruders, dazu durch, Henrietta das Ja-Wort zu verweigern, da er eine andere liebe.

Von Henrietta k. Beispiel 9 ist ein längerer Ausschnitt aus G ONE WITH THE W IND, ein Beispiel für die Exposition und die Entfaltung der Filmhand- lung.

Sequenz 1 der insgesamt elf Sequenzen, die hier im Hinblick auf die Entfaltung der Filmhandlung betrachtet werden sollen, besteht aus elf Einstellungen.

Eine Ortsansage und zugleich heiterer Auftakt der folgenden Szene, die etwas von der unbeschwerten Stimmung der scheinbar so glücklichen Tage im amerikanischen Süden vor Ausbruch des Bürgerkriegs vermitteln soll.

Die Überleitung zur zweiten Ein- stellung erfolgt durch Überblendung. Diese zweite Einstellung ist eine längere Planse- quenz.

Wir sehen, in einer Halbtotalen, auf der Terrasse von Tara, Scarlett im Gespräch mit zweien ihrer Verehrer. Genauer: Scarlett selbst ist zunächst noch nicht zu sehen; sie wird vielmehr von einem der beiden jungen Männer verdeckt.

Die lockere Verknüpfung mit der vorausgehenden Einstellung ist dadurch hergestellt, dass der schwarze Junge zu Beginn der Einstellung von links nach rechts durch das Bild läuft.

Ist das der menschliche Preis der Modernität? Dessen ungeachtet wirkt Dahrendorfs Schilderung erstaunlich aktuell. So turbulent sich soziale Mobilität in persönlichen Lebensgeschichten niederschlagen mag, so sehr kann sie ja als das Versprechen, durch individuelle Anstrengung erfolgreich zu sein, ökonomische Produktivität wie gesellschaftlichen Zusammenhalt als die eine Seite des Solidarischen befördern.

Was aber, so mag man einwenden, bedeutet die Norm des Aufstiegs durch Leistung für die Arbeitersolidarität, wenn sie sich tief in den Poren der unteren sozialen Schichten einnistet?

Und noch ein Aspekt wird von Eribon wie von Dahrendorf ausgeblendet: Welche Rolle spielt die in den Mobilitätsprozessen überbrückte Spannweite für den Einzelnen wie für das Ganze der Gesellschaft?

Viele Aufsteiger bleiben auf halbem Wege stecken. Der Eine will im Filmgeschäft unbedingt Kameramann werden, bringt es aber nur bis zum Beleuchter.

Der Andere träumt davon, auf einem Regiestuhl mit seinem Namen zu sitzen, muss sich am Ende jedoch mit dem Job eines Produktionsassistenten zufrieden geben.

Wahrscheinlich ist der Soziologe gut beraten, wenn er das Phänomen der sozialen Aufstiegs- und Abstiegsbewegungen empirisch in der breiten Mitte der Gesellschaft lokalisiert und sich in Anlehnung an die Leichtathletik ein Gespür bewahrt für die Kurzstrecke und die Mittelstrecke.

Streiten sollten wir über die Realitätstauglichkeit des Versprechens von sozialen Bergwanderungen.

Dahrendorf erinnert uns daran, welche Mühseligkeiten und Identitätsbrüche damit einhergehen können. Ausgehend von seinen Überlegungen will ich jetzt zwei Problemkomplexen nachgehen.

Zunächst Teil a rückt die Frage in den Mittelpunkt, was die Reise nach oben beflügelt und welche Hemmnisse sich ihr in den Weg stellen.

Es muss noch manches hinzukommen. Deshalb verdienen systematisch differenzierte Ressourcen und Faktoren im Licht soziologischer Erkenntnisse unsere Beachtung.

Zweitens wird zu fragen sein, wie eines der Felder beschaffen ist, in das den Aufstiegsaspiranten seine Sehnsucht zieht, nämlich der Sektor von Universität und Hochschule.

Auf diese Weise schärfen wir unser Gespür für jene Mechanismen der Selbstrekrutierung von Eliten, die sich dem vertikalen Mobilitätsversprechen unserer Gesellschaft als mächtige Barriere in den Weg stellen.

In einem ersten 39 Schritt sehen wir, welche überragende Rolle, allen Sirenenklängen liberaler Leistungsideologen zum Trotz, nach wie vor soziale Herkunft und die damit eng verknüpften Habitusformen für den Weg nach oben spielen.

Ohne die bei Dahrendorf aufschimmernde Entbehrungsbereitschaft, jene spezifisch kleinbürgerliche Tugend, ist der Sprung in höhere Etagen der gesellschaftlichen Rangordnung in aller Regel von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Dann müssen wir die Bedeutung von Bildungskapital für soziales Avancement unter die Lupe nehmen. Auch hier wieder zeigt sich, dass dem Versprechen, Aufstieg durch Wissensakkumulation ins Werk zu setzen, mächtige Steine im Weg liegen.

Michael Hartmann hat den engen Zusammenhang nachgewiesen, den es zwischen sozialer Herkunft und der Besetzung einer Spitzenposition in der deutschen Wirtschaft gibt Vgl.

Die Art und Weise, wie Hartmann die erfolgreiche Promotion als entscheidenden Indikator für seine empirische Beweisführung heranzieht, mag nicht restlos überzeugen, jedoch zeichnet seine Argumentation ein Gespür für jene bereits von Bourdieu offen gelegten Persönlichkeitseigenschaften aus, die zur fachlichen Qualifikation hinzukommen müssen, wenn Aufstiegswünsche in Reichweite rücken sollen.

Wer sich mühsam nach oben gestrampelt hat, dem merkt man die Verkrampfungen häufig an, die er seinen Mühseligkeiten schuldet.

Problematisch an den Überlegungen Hartmanns und anderer Verfechter überlieferter Klassentheorien scheint mir zu sein, dass sie sich selbst wieder abschotten von gegenläufigen Tendenzen.

Mindestens schwingt die Vorstellung mit, in die Wirtschaftselite gelange letztlich nur, wer von seinem ziemlich weit oben platzierten Elternhaus mit den entsprechenden Ressourcen ausgestattet ist.

Manche Gegenbeispiele signalisieren, dass sich mindestens Restbestände von sozialer Offenheit zu behaupten verstehen. Im August 40 hat beispielsweise Tim Cook die Nachfolge von Steve Jobs an der Spitze des Elektronikkonzerns Apple angetreten.

Seine Mutter war Apothekenangestellte, sein Vater Vorarbeiter in einer Werft, wenn man Till Neuscheler Glauben schenken darf Vgl. Neuscheler , S.

Allerdings mag man einwenden, dass die Berufsbezeichnungen ohne Hinweise auf den erreichten Sozialstatus Hierarchiestellung nur begrenzt aussagekräftig sind Vgl.

Neuscheler, ebenda. Darstellung 2: Die Berufe von Vätern ausgewählter Chefs von DAX-Unternehmen Unternehmen Name Beruf des Vaters Adidas Kasper Rorsted Professor für Wirtschaft BASF Kurt Bock Hotelier Bayer Werner Baumann Bäcker BMW Harald Krüger Physiker Daimler Dieter Zetsche Bauingenieur Deutsche Bank John Cryan Jazzmusiker Deutsche Post Frank Appel Shampoovertreter Deutsche Telekom Timotheus Höttges Ingenieur Eon Johannes Teyssen Richter Heidelberg Zement Bernd Scheifele Forstbeamter Linde Wolfgang Büchele Bauunternehmer Lufthansa Carsten Spohr Bauingenieur Merck Stefan Oschmann Tierarzt Munich RE Nikolaus von Bomhard Diplom Agraringenieur SAP Bill McDermott Elektriker Siemens Joe Kaeser Fabrikarbeiter Thyssen Krupp Heinrich Hiesinger Landwirt Volkswagen Matthias Müller Rennsportleiter Vonovia Rolf Buch Manager Der Habitus verkörpert die Haltung eines Menschen, seine vor allem von der sozialen Herkunft geprägte Art zu denken und zu handeln.

Entgegen der nahe liegenden Annahme, 2 Die Liste eindrucksvoller Aufstiegsbewegungen bedeutender deutscher Wirtschaftsführer ist länger, als Michael Hartmann lieb sein kann.

Zwei Beispiele aus dem Westfälischen. Im März löste Christian Sewing an der Spitze der Deutschen Bank John Cryan ab Vgl. Darstellung 2.

Sewing ist der Sohn eines ostwestfälischen Druckereibesitzers. Er startete seine Karriere als Finanzmanager mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann in der Bielefelder Filiale der Deutschen Bank.

Von hier aus arbeitete er sich in dieser Firma beharrlich nach oben. So kann es sein, dass sich gewisse kulturelle Vorlieben von der Enge des Herkunftsmilieus befreien mögen, aber andererseits auch Grundhaltungen konstant bleiben.

Diese Überlegungen verweisen uns auf die enge Verknüpfung zwischen der Schichtzugehörigkeit des Aufsteigers und der vor ihm liegenden, bewusst oder unbewusst ins Auge gefassten Streckenlänge seines Avancements.

Man kann Wünsche zurückstellen, lernt, die Ungeduld zu bezwingen, weil Niederlagen zum Erfahrungsschatz der Familie gehören Vgl.

Strenger, S. Im ersten Fall sind wir Zeuge eines Akteurs, der katapultartig über mehrere Etagen hinweg nach oben befördert wird. Das vermeintliche Wunderkind im Sport oder im Showbusiness, der Seiteneinsteiger in der Politik - sie scheinen dem unverhofften Gewinner eines gut gefüllten Jackpots zu ähneln.

Mit einem bisher im Verborgen blühenden Talent ausgestattet, vielleicht auch mit besonderer Ausstrahlungskraft, kommen ihnen Glück und Zufall entgegen.

Sie nutzen weniger ein beharrlich aufgebautes Bildungskapital, sondern die Gunst des Augenblicks. Ich komme auf deren Mobilitätsdisposition gleich noch einmal zurück.

Diesem Muster haften unverkennbar kleinbürgerliche Züge an. Lange Zeit mutete die sozialdemokratisch geprägte 42 Lebenswelt ihrem ehrgeizigen Nachwuchs einen Habitus zu, der die Aufstiegsbemühungen in gewissem Sinne organisationspolitisch einzuhegen versuchte.

Auch heute noch gilt in Teilen von SPD und Gewerkschaften dieses ungeschriebene Gesetz: Die Person kommt nicht zum Amt, sondern das Amt kommt zur Person.

Wen es nach Höherem drängt, der muss sich hinten anstellen. Erst wenn er gerufen wird, darf der strebsame Nachwuchs den Finger heben. Sich überschlagender Ehrgeiz nährt den Verdacht, hier ginge es einem nicht um die Sache, sondern allein um den persönlichen Vorteil.

Vielleicht schwingt in diesem Karrieremuster noch der Geist der Lehr- und Wanderjahre von Handwerksgesellen früherer Jahrzehnte mit.

Wir haben es hier mit einem zwar belächelten und wohl auch geschmähten Karrieremuster zu tun, das aber lange Zeit organisatorische Stabilität mit individuellem Ehrgeiz versöhnen konnte.

Für unseren Zusammenhang verdient festgehalten zu werden, dass stufenweises Vorankommen die Bereitschaft voraussetzt, kontinuierlich zu lernen, also kulturelles Kapital erst geduldig anzuhäufen, um es später investieren zu können.

Je tiefer wir in den verwickelten Zusammenhang von sozialer Herkunft, Habitus und Mobilitätsdisposition eindringen, umso notwendiger wird es, den Hintergrund gesellschaftlicher Schichtung in die Überlegungen einzubeziehen.

Wo einer steht und wohin er will und — wichtiger noch — ob er überhaupt woanders hin will auf der Stufenleiter des Lebenserfolgs, das verlangt soziologische Begriffsschärfung ebenso wie sorgfältige empirische Erkenntnis.

Welche Erwartungen richten Subjekte an ihre Zukunft hinsichtlich erstrebenswerter Rangpositionen? Folgen wir Pierre Bourdieu, dann steuert der in der Herkunftsschicht angeeignete Habitus auch das soziale Erwartungsniveau Vgl.

Bourdieu Viele von ihnen bewegen sich ein ganzes Erwerbsleben lang im Horizont des gleichen Unternehmens, in dem sie mit Hilfe innerbetrieblicher Weiterbildungsangebote langsam aber sicher empor klettern.

Das ist ganz anders bei den Angehörigen der Unterschicht. Bourdieu hat herausgefunden, dass in diesem Segment häufig gar keine konkreten Zukunftserwartungen bestehen, und wenn, dann zeichnen sie sich durch eine Art unrealistischen Überschwang aus.

Wenn beispielsweise ungelernte Arbeiter davon träumen, dass ihre Kinder es zu bedeutenden Ärzten oder berühmten Anwälten bringen, zeigen sie damit doch nur, wie wenig sie die Mechanismen der Mobilität verstanden haben und dass ihre Phantasien gerade nicht vom Wissen um verfügbare Ressourcen im Wettbewerb um begehrte Positionen beflügelt sind.

Die Gesellschaft jenseits des eigenen Milieus erscheint ihnen nicht als geschichtetes Gebilde abgestufter und an Ressourcen gebundener Lebenschancen sondern als unwegsames Gelände, einem Dschungel gleich, in dem dunkle Mächte regieren und in dem man sich nur verlieren kann.

Ansonsten macht es keinen Sinn, über den Tag hinaus zu denken. Den entscheidenden Unterschied macht, so will es scheinen, die Einstellung zur und die Verfügung über Bildungskapital.

Viele von ihnen haben kaum einen Schulabschluss. Sie leben häufig in materiell bedrückenden Verhältnissen und haben, wenn sie etwa dauerhaft von Arbeitslosigkeit bedroht sind, auch die bittere Erfahrung zu verkraften gehabt, dass ihre womöglich halbherzigen Bemühungen um Bildung und Weiterbildung vergeblich bleiben.

Sie sind häufig misstrauisch, neigen zu Resignation und Rückzug aus sozialen Verflechtungsbezügen.

Manche lehnen sich noch trotzig gegen bürokratische Zumutungen auf, andere haben längst resigniert. Wenn Vater Eribon, von dem uns sein Sohn leider sehr wenig mitteilt, im Angesicht seiner Bauzeichnungen mit dem Schicksal seiner vergeblichen und wohl auch halbherzigen Aufstiegsbemühungen hadert, scheint er in diesem sozialen Segment eingeschlossen zu sein.

Er verkörpert beides, die Aufstiegshoffnung und die Verbitterung 44 über ihr Scheitern. Später, wenn es um die politischen Zukunftshoffnungen von Oliver Nachtwey geht, greife ich diesen Gedanken wieder auf.

Sie verfügen über Bildungskapital, wenn auch sicher in einem recht unterschiedlichen Volumen und daran realistischerweise geknüpfte soziale Zukunftserwartungen.

Sofern sie zur gewerkschaftlichen Solidarität neigen, also zu einer prinzipiell freiwilligen Form kollektiver Aktionsorientierung, haben sie sich noch nicht völlig auf eine individualistische Selbst- und Gesellschaftsdeutung zurückgezogen.

Sie markiert den harten Kern einer sozialen Existenz, ihre ökonomisch schier unverrückbare Grundlage. Was an abstrakten Mobilitätshoffnungen bleibt, macht den Unterschied zur Ständegesellschaft aus.

Was dort als Lebensbestimmung festgezurrt war, enthält hier noch einen Keim von Hoffnung, der sich aber in der Mehrzahl der Fälle als Schein, als Selbstbetrug herausstellt.

Sie setzt individuelle Energien frei, die in fortgesetzte Bildungsanstrengungen umgesetzt werden. Bildung mag mehr Aufstiegschancen versprechen, als die Gesellschaft bereit und in der Lage ist, einzulösen, aber sie trägt doch die Zukunftshoffnungen von sehr vielen Menschen, die in früheren Zeiten allein in kollektiver Auflehnung ihr soziales Heil gesucht haben.

Daraus den Schluss zu ziehen, soziale Klassen gehörten ein für allemal der Vergangenheit an, wäre aber historisch kurzschlüssig.

Soviel an dieser Stelle zu den beharrlichen Bemühungen, den Schichtungskategorien in der marxistischen Tradition neues Leben einzuhauchen.

Davon völlig unberührt scheinen die Begriffsakrobatiker in den deutschen Feuilletonredaktionen zu sein. Wenn wir die Schichtungskategorien modisch beliebig verwenden, wozu, wie wir noch sehen werden, auch Reckwitz neigt, weichen wir den hier nahe gelegten Schlussfolgerungen, die sich aus den Feinstrukturierungen der Gesellschaft einerseits und dem Zusammenhang von ökonomischem und kulturellem Kapital andererseits ergeben, zugunsten grober Verallgemeinerungen oder moralischer Empörungsanfälle aus.

Gerade weil die Bildungsdimension in der modernen Wissens- und Mediengesellschaft enorm an Bedeutung gewonnen hat, lohnt es sich, diesen Mobilitätsfaktor im folgenden Teilabschnitt empirisch zu vertiefen.

Das Buch beschäftigt sich mit der Geschichte der Gewerkschaftspresse im grafischen Gewerbe seit am Beispiel der Werdegänge ihrer Redakteure Vgl.

Zimmermann In mehr als eineinhalb Dutzend einfühlsam nachgezeichneten Portraits begegnen uns Personen mit zum Teil recht bewegten Lebensgeschichten.

Im Rahmen des gewerkschaftlichen Wertehorizonts decken sie ein breites Spektrum politischer Grundüberzeugungen ab.

Offenbar zog dieser Kernberuf des grafischen Gewerbes immer schon Menschen an, die frühzeitig ein besonderes Gespür für den Umgang mit Sprache ausbildeten, denen es wegen ihrer Herkunft aus dem proletarischen Milieu im weitesten Sinne aber an Möglichkeiten fehlte, sich Bildungskapital anzueignen, das über ihren Facharbeiterbrief hinauswies.

Wen es als Junge an der Schwelle zur Berufsausbildung an die Druckmaschine zog, den mag technisches Interesse geleitet haben, die Aspiranten der Schriftsetzerei zog es mehr ins Literarisch-Künstlerische.

Aber damit nicht genug. Dass sie sich lebhaft in Arbeitergesangvereinen betätigten, war schon fast selbstverständlich. Das taten die Buchdrucker und Buchbinder im späten Jahrhundert sowie in der ersten Hälfte des Jahrhunderts allerorten auch.

Die Schriftsetzer aber, die den Weg in die Gewerkschaftsredaktion fanden, schrieben Gedichte, Festprologe, Theaterstücke und Liedertexte z.

Willi Krahl , sie verfassten Kurzgeschichten Richard Härtel und Novellen Karl Heinke. Arthur Gasch versuchte sich als Karikaturist, und von Ludwig Rexhäuser ist überliefert, dass er seine wirkungsmächtigen Auftritte als Redner vor vollen Sälen mit Zitaten von Schiller, Goethe oder Kleist würzte.

Später verfasste er eine umfangreiche Verbandsgeschichte. Beruflichkeit und künstlerischer Ausdruck im Dienste der Arbeiterbewegung verklammerten sich in einer Weise, die sicher nicht charakteristisch ist für die gesamte gewerkschaftliche Organisationskultur, wohl aber für jenen Ausschnitt in unmittelbarer Nähe zur Kulturindustrie.

Er füllte in der Revolutionsphase nach dem ersten Weltkrieg — JP Säle, wo immer er auftrat. Die Symbiose von radikaler Gesellschaftsveränderung und ganzheitlicher Teilhabe der arbeitenden Menschen an den 3 Wie mir der ehemalige Gewerkschaftsredakteur und Gewerkschaftsvorsitzende Detlef Hensche vor einigen Jahren in einem Interview für ein anderes Buchprojekt mitteilte, hat er als Quereinsteiger in die Organisation Hensche ist von Haus aus promovierter Jurist lange gebraucht, um zu verstehen, dass die Berufsgruppe der Maschinensetzer bis weit in die achtziger Jahre hinein zwar nur eine Minderheit in der Mitgliedschaft verkörperte, zweifellos aber die Tarifpolitik des Verbandes sowie sein inneres Organisationsleben weitgehend dominierte.

Politisch aus einem anderen Holz geschnitzt, fühlte sich auch einer der Vorgänger von Fritz Rück, der ehemalige Schriftsetzer Karl Helmholz — , Kunst und Kultur auf das Innigste verbunden.

Hierzu seien starke Arbeiterkulturorganisationen nötig. Unter nach oben durchlässigeren gesellschaftlichen Verhältnissen hätte es den einen oder anderen womöglich in den professionellen Kulturbetrieb gebracht.

Aber danach waren die Zeiten vor und nach dem ersten Weltkrieg nicht. Für den Tarifstrategen Helmholz war ausgemacht, dass die später von Rück favorisierten Klassenkampfphantasien nur in die Irre führen konnten.

Die Funktionäre der Arbeiterbewegung, und dazu gehörten an herausgehobener Stelle sicher die mit Sitz und Stimme in ihrem Vorstand ausgestatteten Redakteure der Mitgliederzeitschrift der Druckgewerkschaft, waren viele Jahrzehnte lang direkt oder indirekt, leidenschaftlich oder moderat, durchdrungen vom marxistischen Deutungsmuster der Gesellschaft als eines Schauplatzes unversöhnlicher Klassenkämpfe.

Wahrscheinlich reichte den meisten aktiven Gewerkschaftern die moralische Empörung über die offenkundigen sozialen Ungerechtigkeiten in ihrer unmittelbaren Umgebung als Handlungsantrieb aus.

Hinzu kam die periodische Erfahrung von Wirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit, aus der die Proletarier verarmt, viele Bürgerliche dagegen finanziell gestärkt hervorgingen.

Das ist die eine Seite der Medaille. Betrachten wir aber auch die andere. Womöglich meinten ihre Verfasser, um einem Aufruf zur Demonstration am 1.

Mai die nötige pathetische Würde zu verleihen, reiche schlichte Prosa nicht aus. Und erstrebte nicht auch Rück die Teilhabe der arbeitenden Menschen an Kunst und Kultur?

Zwei Fragen drängen sich dem Soziologen auf. Die zweite Frage betrifft den Habitus der in den Verbänden der Arbeiterbewegung hauptsächlich handelnden Akteure.

Wie versteht er sich in seiner sozialen Identität jenseits wortradikaler Attitüde selbst im Vergleich zu jenen anderen?

Warum eigentlich? An empirischen Fingerzeigen für Abgrenzungsstrategien auch in dieser Region der Gesellschaft hätte es sicher nicht gefehlt.

Die gleichen Schriftsetzer, die so emphatisch die Einheit der Arbeiterklasse beschwören konnten, haben ja, wie vor allem Karl Michael Scheriau gezeigt hat Vgl.

Scheriau , immer sorgfältig darauf geachtet, dass der Abstand zwischen ihrem Einkommensniveau und jenem der Buchbinder oder Hilfsarbeiter nicht zu klein wurde.

Es ist noch gar nicht so lange her, da behaupteten die besonders straff organisierten Maschinensetzer, die den Funktionärskörper der alten IG Druck und Papier jahrzehntelang ungeachtet ihrer schwindenden Zahl dominierten, in jeder Tarifrunde ihren Zwanzigprozentvorsprung in der Lohnskala gegenüber allen anderen Berufsgruppen.

Im Streben nach künstlerischem Ausdruck wie beruflicher Qualifizierung lebte die Tradition des Johannes Gutenberg lange fort.

Diese, in der berufsständischen Tradition wurzelnde Seite seiner sozialen Existenz, prägt das Gesellschaftsbild vieler Facharbeiter ebenso wie die Erfahrung kollektiver Unterdrückung durch die industriekapitalistische Dynamik der Verhältnisse.

Ohne Widersprüche geht es beim Ringen um das solidarische Miteinander ebenso wenig ab wie beim ständigen Streit um soziale Gerechtigkeit. Wer diesen hohen Wert der Arbeiterbewegung allein mit dem Ziel der sozialen Gleichheit verknüpft, unterschätzt die Dimension von individuell zurechenbarer Leistung für das Gerechtigkeitsempfinden vieler Menschen.

Leistung aber ist vor allem dann individuell zurechenbar und dadurch eben nicht Resultat vereinheitlichter maschinell hervorgerufener Arbeitsreflexe, wenn sie eng zusammenhängt mit dem kulturellen Kapital eines sozialen Akteurs.

Nadolny , S. Mit kräftiger marxistischer Rhetorik lässt sich diese Differenz nicht einfach leugnen. Wo das Singulare sich entfesselt, wird es Solidarität in allen ihren Varianten schwer haben.

Was in den Zeiten der Gewerkschaftsredakteure Helmholz und Rück ein seltenes Gut war, nämlich der Zugang von Arbeitern zu den Stätten etablierter Bildung, geriet für sie in der Geschichte der Bundesrepublik mehr und mehr in Reichweite.

Mit dem wachsenden wirtschaftlichen Wohlstand und mehr noch mit der schrittweisen Öffnung des Bildungssystems verlor die Klassengesellschaft ihre scharfen Konturen.

Mindestens einige Stufen nach oben zu kommen blieb für eine wachsende Zahl von Menschen nicht länger illusorisch. Ein einfacher Zahlenvergleich unterstreicht diese Annahme.

Hank , S. Nicht einmal vor Institutionen des zweiten Bildungsweges hat diese Umschichtung halt gemacht. Die zunehmende Bedeutung von Bildung im Sinn des formalisiert angeeigneten Wissens für das gesellschaftliche Ganze wie für individuelle Lebenswege kann niemand ernsthaft leugnen.

Nahles , S. Schulze , S. Doch wenn wir genauer hinsehen, kommt die alte soziale Frage durch die Hintertür wieder herein. Ganz in der Tradition Ulrich Becks verhaftet, schlägt Zygmunt Bauman den Bogen von der Bildung zur Sozialstruktur über die Dimensionen Wissen und Risiko.

The History of Sexuality. Seiner Meinung nach wurde erst seit der frühen Neuzeit, dann aber radikal, illegitime Sexualität antiseptisch in die Welt des Bordells und der Irrenanstalt verlagert, wo allein man noch offen darüber sprechen konnte, S.

Foucault besitzt aber weder genügend Kenntnisse über die Welt des Jahrhunderts, um wirklich solche globalen Behauptungen hinsichtlich dieses vermeintlichen Wandels im Sexualdiskurs nach der Reformationszeit aufstellen zu können, noch verfügt er über genügend Detail-Informationen etwa hinsichtlich der populä- ren Literatur des Jahrhunderts, um einen solchen grundsätzlichen Paradigmen- wechsel wahrhaftig identifizieren zu können.

Jahrhunderts vor Augen führt oder eine kulturell-ideologische Dimension projizieren oder charakterisieren würde. Und umgekehrt trifft eben- falls zu, dass die genaue Untersuchung von frühneuzeitlichen Schwänken ungeahnt viele Probleme für global formulierte kulturhistorische Thesen hinsichtlich eines so häufig nun benannten Paradigmenwechsels bereitet.

Jahrhunderts darstellen, ohne dass dies uns gestatten würden, naiv die Aussagen in den vielen Texten positivistisch zu interpretieren.

Dies würde dann aber nur bedeuten, dass etwa seit dem Jahrhundert der Unterschied zwischen den einzelnen Diskursebenen stärker geworden ist, ohne dass eine davon weggefallen wäre.

Robert Muchembled: Culture populaire. Karl Amrain, Hg. Jahrhunderts, , betont einerseits, dass es sich bei den Schwänken um literarische Ausdrücke des unverdorbenen Volkes!

Dennoch werde ich einige mal im Verlauf meiner Untersuchung zur Unterstützung einiger Behauptungen auf seine Schwanksammlung verweisen. Selbst quantitative Kriterien, nach denen der Schwank schlicht vom Umfang her als kurze Prosaerzählung einzustufen wäre, treffen nicht immer zu, wie besonders die Sammlung von Kirchhof illustriert.

Nicht von ungefähr erlebte der Schwank eine lebendige Rezeption selbst noch im Jahrhundert, oftmals als Predigtmärlein neu gestaltet, und erreichte dann mehr oder weniger seinen Abschluss oder seine endgültige Transformation mit den zehn Bänden des von Friedrich Nicolau herausgegebenem Vade Mecum für lustige Leute und mit Johann Peter Hebels Rheinländischen Hausfreund , ohne dass Weiter- entwicklungen bis in die Gegenwart hinein zu übersehen wären.

Jahrhundert die antijüdische Propaganda ungemein an Intensivität zunahm, ob wir 16 Leander Petzoldt: Nachwort, in: Deutsche Schwänke, hg. Für kulturhistorische Perspektiven siehe aber z.

Winfried Frey: Vom Antijudaismus zum Antisemitismus, S. In der Gartengesellschaft begegnen wir nur einem Schwank, Nr. Siehe dagegen die Ausnahme mit dem Schwank Nr.

Der Schwank behandelt nicht so sehr den christlich-jüdischen Konflikt, sondern ein juristisches Problem allgemeiner Art. Generell gilt aber, dass die meisten Schwänke im urbanen Raum stattfinden, sei es im Wirtshaus oder in Privathäusern.

Die sich aus der Interpretation von Schwankliteratur ergebenden Widersprüche zu älteren und neueren kulturhistorischen Hypothesen hinsichtlich des Paradigmenwechsels im Jahrhundert, bezogen auf das Alltagsleben und auf mentale Einstellungen erweisen sich mittlerweile als zu zahlreich, als dass man solchen generalisierenden Aussagen ohne weiteres noch zuzustimmen vermag.

Wie Jörg Fisch überzeugend darlegt, kam erst seit dem Im Französischen und Englischen verwendete man diesen Ausdruck z. Allerdings besteht selbst hierbei das Problem des mangelhaften Vergleichs zum Mittelalter, denn es liegt gar keine Berechtigung vor, so ohne weiteres zu behaupten, diese zwei Bereiche seien in der Literatur vor völlig unbedarft und offen thematisiert worden, während Schwankautoren und andere Zeitgenossen bewusst davon Abstand genommen hätten.

Jahr- hunderts, Siehe dazu Tilmann Walter: Unkeuschheit und Werk der Liebe, , S. Die protestantische Position zu diesem Thema war natürlich, tief beeinflusst von Martin Luthers Lehren, wesentlich offener, solange das Individuum nicht in seinem christlichen Glauben beeinträchtigt wurde, ibid.

Siehe auch Fotis Jannidis: Literarisches Wissen und Cultural Studies, S. Jahrhundert und im Verlauf der folgenden Jahrzehnte sicherlich doch schon eine Art von Paradigmenwechsel auf globaler Ebene sich vollzog, ob man an die technologische und wissenschaftliche Entwicklungen, religionshistorische Veränderungen oder an politisch-ökonomische Transformationen denkt.

Dieser Komplex an universalen Phänomen wird aber unser Untersuchungsobjekt nicht speziell berühren, sehen wir von den kirchenpolitischen Um- wälzungen ab mit der entsprechenden antiklerikalen Tendenz in den literarischen Wer- ken, insoweit als die hier zu berücksichtigenden Schwankautoren sowohl stark rückwärts orientiert waren siehe z.

Speziell auf eine Gattung und ihre historische Entwicklung bezogen: Hans- Joachim Ziegeler: Erzählen im Spätmittelalter, Hans-Jürgen Bachorski und Werner Röcke, , wo jedoch der Schwerpunkt auf Identi- tätsformen und Alterität ruht.

Die Herausgeber stützen sich unter anderem auf die wichtige Arbeit von Hans Blumenberg: Aspekte der Epochenschwelle, 2.

Die Schwankliteratur zeichnet sich speziell dadurch aus, dass hier sehr stark die italienische, lateinische, z. Es trifft zwar nicht unbedingt zu, wie Wolfgang Brückner generalisierend be- hauptete, dass wir es im So kann man z.

Jahrhunderts ist Legion, siehe z. Jahrhundert: Lebenslauf und Lieder des Hauptmanns Georg Niege, hg. Jahrhunderts, S. Diese Traditionspflege widerstreitet geradezu Annahmen, dass sich ein tiefgreifender Paradigmenwechsel im Jahrhundert auf der Ebene der Alltagskultur vollzogen habe.

Weiterhin machte sich eine intensive Auseinandersetzung mit moralischen und ethischen Fragestellungen, die kritische Diskussion kirchlicher Positionen und die intensi- ve Debatte über das rechte Zusammenleben von Mann und Frau in der Ehe bemerkbar, aber auch hier befinden sich die Schwankautoren in einem weit zurückreichenden kul- turhistorischen Zusammenhang und nehmen im Grunde an genau dem gleichen Diskurs teil, der schon das Leben im Spätmittelalter geprägt hatte.

Jahrhundert ins Zu Erziehungsschriften in der Vor- moderne, hg. Jahrhunderts ein tiefgreifender Zivilisationsprozess hinsichtlich der Körperkontrolle und Selbstdisziplin eingesetzt habe.

Mann und Frau in Eheschriften der frühen Neuzeit, hg. Für einen breiteren Überblick mit den entscheidenden bibliographischen Angaben siehe Johannes Janota: Zur Rezeption mittelalterlicher Literatur zwischen dem Jahrhundert, S.

Siehe dazu die Beiträge zu: Mittelalter-Rezeption, hg. Jahrhundert zu entdecken ist, wenn wir z.

Der dauerhafte Schwankheld, S. Dies erweist sich als ein weites Feld, dessen Untersuchung den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde, siehe aber z.

Nichols: Four Principles of Laughter in Medieval Farce, S. Grundlegend dazu Max Wehrli: Literatur im deutschen Mittelalter, , S.

Sebastian Cox entdeckt sogar bereits bei Wolfram von Eschenbach Parzival, ca. Dort auch weiterführende Literatur. Terenz oder Plautus , ebenfalls schon in der Dichtung des gesamten Mittel- alters auf, d.

Jahrhundert denken, durchaus mit Ironie, Satire und Sarkasmus und strebte z. Lachen kann eine ganze Fülle an anderen Intentionen, Strategien oder Ideen reflektieren, gibt es ja genauso gut ex- kludierendes wie inkludierendes Lachen.

Dennoch trifft zu, wie er hinsichtlich der Face- tiae und vergleichbarer Textsammlungen betont, S. Jan N. Bremmer und Herrman Roodenburg, ; Jacques Le Goff: Das Lachen im Mittelalter, Grundlegend bleibt dazu Ernst Robert Curtius: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, , S.

Manchmal wurde Lachen auch als probates Mittel gegen Melancholie angesehen, was z. Mentalität mani- festiert sich in Handlungen.

Jahrhunderts, insbesondere auf die höchst beliebten und weit verbreiteten Schwankbücher, bedeutet dies insgesamt, dass wir hinter den Situationen, die das Gelächter auslösen, kritisch zu lesen versuchen, dann die Gesprä- 40 Zum theoretischen Fundament siehe Peter Dinzelbacher, Hg.

Gerd Althoff: Vom Lächeln zum Verlachen, S. Siehe dazu auch Hans-Werner Goetz: Moderne Mediävistik, Erzählerkommentare dienen ebenso dazu, mentale Strukturen wahrzunehmen, wie auch die spezifische Ge- staltung von Motiven, Themen, Stoffen, und Figuren und auch von sozialen Verhält- nissen.

Die Didaktisierung des Schwankdiskurses45 verfolgt je konkrete Ziele hinsichtlich der Gesellschaft insgesamt, die hier mehr oder weniger systematisch reflektiert und ironisch betrachtet wird, indem ihr mittels des literarischen Diskurses ein Spiegel vor die Augen gehalten wird.

Den verschiedenen Autoren gelingt es oftmals, mittels komischer Situationen v. Ehebeziehungen, soziale Verhält- nisse im urbanen Raum, politische und intellektuelle Konflikte und insbesondere die verbale Ausdrückbarkeit der realen Welt bzw.

Aber hinter der breiten Angriffsfront gegen den katho- lischen Klerus, der freilich schon längst seit dem Spätmittelalter zu einer der beliebtesten Zielscheiben der öffentlichen Verspottung geworden war siehe z.

Boccaccios Decame- ron, ca. Wenngleich Kulturtheoretiker vielfach und unter starker Beeinflussung durch die Thesen von Egon Friedell und Norbert Elias literarische Dokumente aus der Welt des Jahr- hunderts bereits als Zeugen für einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Ein- stellung zum Körper, zum Sexuellen und zur Öffentlichkeit herangezogen haben,49 ergeben sich schnell beträchtliche Widersprüche zu solchen Bemühungen, wenn man sich u.

Jahrhundert an im Habitus der abendländischen Menschen immer spürbarer wird, sind verschiedene Seiten der gleichen, psychischen Transformation.

Albrecht Classen, Egon Friedell: Kulturgeschichte der Neuzeit, S. Jahrhundert reklamiert er freilich genau das Gegenteil, es sei eine Welt der rohen und derben Sitten gewesen, S.

Jahrhundert statt, also genau zu der Zeit, als die umfangreiche Schwankliteratur entstand und immer wieder nachgedruckt wurde.

Jahrhunderts bezieht, sondern kulturhisto- risch schnell vom Jahrhundert springt, verliert jedoch sein gesamtes Theorem an Aussagekraft jedenfalls für die Mentalitäts- und Alltagsgeschichte des Reformationszeitalters im spezifischen Sinne, vom Mittelalter ganz zu schweigen.

Jahrhundert Recht haben mag, nicht aber in Bezug auf die Epoche, die wir gemeinhin nach dem irgendwie definierten Mittelalter lokalisieren.

Jahrhunderts, heute nur noch bedingt akzeptiert werden, siehe z. Siehe auch die anglo- phone Forschungsdebatte dazu: Stephen Mannell: Norbert Elias: Civilization, and the Human Self-Image, ; Dennis Smith: Norbert Elias, ; Roger Salerno: Beyond Enlightenment, ; The Sociology of Norbert Elias, ed.

Steven Loyal and Stephen Quilley, ; Mary Fulbrook: Un-Civilizing Processes? Sogar gegen das von Elias verfolgte Konzept des Rationalitätsschubs in der Frühneuzeit liegen nun sehr triftige Gründe vor, siehe Walter Haug: Die mittelalterliche Literatur im kulturhistorischen Rationalisierungsprozess, Schwanksammlungen des Jahrhunderts — es wäre weit- gehend verfehlt, für jene Epoche bereits markante Differenzierungen zwischen literari- schen Werken für die verschiedenen sozialen Schichten anzubringen, wenngleich seit der Barockzeit im Jahrhundert in manchen Kreisen bewusst ein höheres Bildungsniveau angestrebt wurde, um sich dem europäischen Ideal des gelehrten Dichters anzupassen Petrarkismus — , merkt man schnell, wie wenig sinnvoll oder hilfreich so universelle Hypothesen zu greifen vermögen, wie sie einerseits von Elias Soziologe , andererseits von Duerr Anthropologe entwickelt worden sind.

Beide beziehen sich ja nur stichpunkt- artig und niemals systematisch oder im Detail auf literarische oder bildliche Quellen, die wesentlich vorsichtiger und vielschichtiger interpretiert werden müssen, als es Kul- turhistoriker so auch Bachtin für nötig erachten, die sich von Widersprüchen nur im Detail nicht stören lassen wollen.

Freilich würde dieser damit gerade nicht zu einem Sozialrevolutionär oder 58 Hans Peter Duerr: Nacktheit und Scham, ; id.

Siehe auch: Privatisierung der Triebe? Jahrhundert , denn alle komische Literatur wird von dekonstruktiven Intentionen bestimmt; der Unterschied besteht nur darin, wer durch diese Art des Humors und auf welche Art und Weise angegriffen und lächerlich gemacht wird.

Wenig hilfreich scheinen mir in dieser Hinsicht auch solche darauf aufbauende Thesen aus literaturwissenschaftlicher Sicht, wonach tiefsitzende Angst und existentielle Freude am Bösen die menschliche Gesell- schaft bestimmten.

Jahrhunderts fort: im Lachen das Ungehörige einzugemeinden und das Erschreckende zu bearbeiten, indem man es beredet. Lachen war eigentlich zu allen Zeiten schon angesagt, wenngleich Änderungen immer wieder hinsichtlich des Mediums und des Objekts der Komik auftraten.

Siehe dazu auch meinen Aufsatz: Didactic Laughter through the Literary Discourse, demnächst im Druck. Es wäre weder zutreffend, hier von Volkskultur zu sprechen, also von literarischen Texten, die allein für die mündliche Rezeption in der städtischen oder sogar ländlichen Öffentlichkeit vorgesehen waren, noch von Elitekultur bezogen auf den Hof oder das urbane Patriziat, wo man sich stärker um Affektkontrolle und Triebre- gelung kümmerte, deswegen also eine anders geartete Literatur rezipierte.

Jahrhunderts Eine Reihe von Faktoren muss an erster Stelle berücksichtigt werden, bevor man so generalisierend in der Interpretation vorgehen kann wie Huizinga, Elias, Bachtin, Duerr, dann Grubmüller und andere, wenn eine solche Vorgehensweise heute überhaupt noch ratsam wäre, die viel zu synkretistisch und ohne den jeweiligen kulturellen Kontext und die Aussage der jeweiligen Objekte bzw.

Text zu berücksichtigen vorgehen. Siehe auch die anderen Beiträ- ge zu dem gleichen Band Volkskultur des europäischen Spätmittelalters, hg.

Jahrhundert zu. Siehe auch Tilmann Walter: Unkeuschheit und Werk der Liebe, , S. Der Höhepunkt des Schwanks war aber erst im Jahrhundert erreicht, also zu einer Zeit, als die protestanti- sche Reformation und dann die Gegenreformation zutiefst die Gesellschaft in Deutsch- land bewegten.

Jahrhundert, skizziert die unterschiedlichen Gattungsdefinitionen und stellt die diversen theoretischen Positionen vor. Er bezieht sich u.

Dies wäre nur der ober- flächlichste Ansatz, der uns nicht entscheidend weiterhilft. Dieckow: Um jetzt der Katzenborischen art Rollwagenbücher zu gedenken, S.

Jahrhunderts als Epoche intensiver religiöser Auseinandersetzungen vor allem zwi- schen Protestantismus und Katholizismus und als Zeit des Kampfes gegen Sektierer, dann die vermeintlichen Hexen, den Teufel und Dämonen.

Solche Kriterien sollten aber irrelevant sein, um poetische Qualitäten und bedeutsame Aussagen von sozialhistorischer Relevanz im narrativen Gewande zu identifizieren, genoss ja die Schwankliteratur eine sehr beacht- liche Popularität, verkaufte sich gut auf den frühneuzeitlichen Buchmärkten73 und spie- gelte offenkundig wichtige öffentliche Anliegen und eine Vielzahl von Streitpunkten, zu denen sich die Verfasser dieser Schwänke teils ironisch, teils sarkastisch, auf jeden Fall aber stets kritisch oder satirisch zu Wort meldeten.

Im Unterschied zu früheren Erzähltexten des Als problematisch wurde aber von manchen Seiten der Konflikt empfunden, einer- seits unmoralische Aspekte, sündenhaftes Verhalten und Obszönitäten zu kritisieren, andererseits dies aber gar nicht in die Tat umsetzen zu können ohne explizit darüber zu reden.

Daher ist der Dichter, der ebenso wie 71 Barbara Könneker: Die deutsche Literatur der Reformationszeit, ; Herbert Walz: Deutsche Literatur der Reformationszeit, Jahrhunderts, Insoweit sind wir also fast dazu gezwungen, einen Neuanfang zu machen.

Dieser wird durch List gelöst und endet in einer Pointe. Schicksalhaftes Geschehen und überra- schende Wendungen gehören nicht zum Schwankgeschehen.

Hier übernehme ich die deutsche Übersetzung durch Barbara Könneker: Satire im Ausge- wählt und übersetzt von Hanns Fischer, S.

Widerspruch muss aber eingelegt werden, denn überraschende Wendungen, vor allem durch Sprachlist herbeigeführt, treten allemal auf, siehe Angelika Rachor: Sprachkomik in schwankhaften Erzählungen, S.

Es geschieht durch Worte, Taten, oder durch beides. Wir wären also gut beraten, erneut mit einer sorgfältigen Analyse der Erzählinhalte zu beginnen, ohne uns mit formalen, letztlich relativ wenig hilfreichen terminologischen Diskussionen abzugeben.

Siehe auch Leander Petzoldt: Nachwort, S. Zusammenfassend, wenngleich im Detail kaum zufriedenstellend, jetzt Hans-Joachim Ziegeler: Schwank2, S. Wesentlich umfangreicher und informativer dagegen Gustav Bebermeyer: Schwank epischer , S.

Wegen der Natur dieser Schwänke wechseln laufend die Themen, und die nachfolgende Untersuchung könnte daher auf den ersten Blick wie eine Blütenlese kulturhistorischer Aspekte wirken.

Aber erst in der Zusammenschau von den wichtigsten Anliegen der drei hier zu berücksichtigenden Autoren werden wir in die Lage versetzt, Einblick in den literarischen Kommunikationsprozess und damit auch in die Mentalitäts- geschichte des Jahrhunderts zu gewinnen.

Er konzentriert sich aber überwiegend auf literatur- soziologische Aspekte Buchmarkt und berücksichtigt nicht so sehr die inhaltlichen Aspekte der Schwanktexte.

Für die ältere Forschung sei verwiesen auf: Heinz Kindermann: Die deutschen Schwankbücher des Pelosi setzte sich in ihrem Wahlbezirk in Kalifornien klar durch.

Die Demokraten sind nach Berechnungen der TV-Sender NBC und Fox News auch insgesamt auf Kurs, ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus zu verteidigen.

Sie hielten bisher der Sitze. Jetzt spricht Joe Biden. Er bleibe siegesgewiss und sei in mehreren Schlüsselstaaten noch im Rennen, sagte er vor seinen Anhängern.

Er habe immer gesagt, dass es etwas länger dauern könne, bis das Resultat klar sei. Joe Biden soll in Kürze in Wilmington, North Carolina, vor seine Anhänger treten.

Der demokratische Präsidentschaftskandidat hat die Wahlnacht in seinem Haus im Ort verbracht und die Ergebnisse im engen Berater- und Familienkreis verfolgt.

Präsident Donald Trump gewinnt nach Angaben der Nachrichtensender CNN und NBC mit 53,3 Prozent der Stimmen den wichtigen Gliedstaat Ohio.

Damit erhält Trump die Stimmen der 18 Wahlleute dort. Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser. Amerika hat gewählt. Die meisten Wahllokale haben geschlossen, und die ersten Entscheidungen sind bereits gefallen: Beide Kandidaten haben bisher dort gewonnen, wo sie gewinnen müssen.

Trump holt die republikanischen Hochburgen im Süden, Biden gewinnt Kalifornien und die Staaten an der Nordostküste.

In Florida, wo sich Trump eine Niederlage kaum leisten kann, sieht es derzeit so aus, als würde er knapp gewinnen.

Derzeit kommt der Amtsinhaber auf Elektorenstimmen und sein Herausforderer auf Unser Videoteam hat für Sie ein paar Impressionen von der Wahlnacht zusammengeschnitten.

Die Schnipsel zeigen Versammlungen in Miami, Washington und New York. Allerdings lässt das Ergebnis bis anhin auf sich warten.

Die NZZ stützt sich bei der Auszählung auf die Auswertung durch die Nachrichtenagentur Associated Press AP. Florida hat eine Vergangenheit mit engen Wahlausgängen, einschliesslich des Rennens um das Amt des Gouverneurs von , das nachgezählt werden musste.

Die AP wartet auf weitere Stimmen in Südflorida, einschliesslich des Miami-Dade County, des grössten County des Gliedstaates. Unsere Korrespondentin Marie-Astrid Langer meldet sich aus dem Maricopa County.

Bei der Wahlparty der Demokraten des Maricopa County sind am Dienstagabend Freudentränen geflossen: Laut den ersten Hochrechnungen führen hier alle demokratischen Kandidaten, von Joe Biden im Präsidentschaftsrennen über Mark Kelly im Senatsrennen bis hin zu allen Kandidaten für die lokalen Ämter.

Zwar waren um 20 Uhr Ortszeit erst 75 Prozent der Stimmen ausgezählt, trotzdem lagen sich alle in den Armen und brachen in ohrenbetäubenden Jubel aus, als die ersten Hochrechnungen eintrafen.

Dass die Demokraten derart deutlich vorne lägen, habe es noch nie gegeben, sagt der stellvertretende Parteivorsitzende Alejandro Larios im Gespräch.

Tatsächlich hat Arizona in den vergangenen fast sieben Jahrzehnten nur ein einziges Mal für den demokratischen Präsidentschaftskandidaten gestimmt.

Nun könnte er so blau werden wie noch nie, wenn nämlich die Prognosen stimmen und die Demokraten sowohl einen zweiten Senatssitz erobern als auch die Präsidentschaftswahl hier gewinnen.

Die Präsidentschaftswahl wird sich voraussichtlich und wie auch schon vor vier Jahren in den Gliedstaaten des Mittleren Westens entscheiden.

Als die bevölkerungsreichen Staaten der Westküste am Dienstagabend Ortszeit ihre Wahlbüros schlossen, hatten amerikanische Medien bereits für rund dreissig Staaten einen Sieger ausgerufen.

In keinem dieser Staaten hat es im Vergleich zu einen Wechsel der siegreichen Partei gegeben. Herausforderer Joe Biden von den Demokraten gelang damit nicht der erhoffte Erdrutschsieg.

Stattdessen läuft die Entscheidung wohl auf Michigan, Wisconsin und Pennsylvania im Mittleren Westen sowie Arizona im Südwesten hinaus. Dort gab es für den Demokraten zunächst auf der Grundlage erster Auszählungen Grund zur Hoffnung.

Möglich schien am Abend, dass die Auszählung an einigen wichtigen Orten in diesen Staaten noch länger dauert. Im wichtigen Gliedstaat Pennsylvania ist unklar, ob möglicherweise Hunderttausende von Stimmen in Philadelphia erst am Mittwochmorgen Ortszeit weiter ausgezählt werden.

Laut Journalisten hatten Wahlhelfer erklärt, in der Nacht nur noch das Resultat eines Teils der verbleibenden Stimmen vermelden zu wollen.

Mit rund 55 Prozent der Stimmen sichert sich Lindsey Graham die Wiederwahl als Senator für South Carolina. Im Wahlkampf positionierte sich Graham als treuer Unterstützer des Präsidenten und machte die Ernennung von noch mehr konservativen Richtern zu einem seiner Hauptthemen.

Eine Strategie, die ihm nun den Sieg eingebracht hat. Für die Demokraten bedeutet dies, dass die Chancen auf eine mögliche solide Mehrheit im Senat schwinden.

Die New Yorkerin Alexandria Ocasio-Cortez hat ihren Sitz im Kongress verteidigt. Das junge Aushängeschild der Linken innerhalb der Demokratischen Partei setzte sich mit rund 70 Prozent der Stimmen gegen den jährigen John Cummings durch.

Dies, obschon Cummings rund 10 Millionen Dollar an Spenden für den Wahlkampf gesammelt hatte, wodurch das Rennen zum zweitteuersten Kongresswahlkampf in Amerika avancierte.

Noch immer liegen Amtsinhaber Donald Trump und Herausforderer Joe Biden in entscheidenden Gliedstaaten eng beieinander. Bis jetzt sieht es nicht nach einem überwältigenden Sieg aus für den Demokraten Biden, der in Umfragen vorne lag.

Wo laufen die spannendsten Rennen? Viele Blicke richten sich derzeit auf den eher industriell geprägten Staat Ohio im Mittleren Westen und auf erste Zahlen aus dem sonst verlässlich republikanisch wählenden Texas.

Erste Countys dort melden Ergebnisse, wonach Biden im Vergleich zur Demokratin Hillary Clinton vor vier Jahren deutlich Boden gutmachte — allerdings ist unklar, ob es reicht, den damaligen Rückstand von rund neun Prozentpunkten komplett auszugleichen.

In Ohio liegt Biden knapp vorne, geht man aus von Resultaten aus einer Mischung aus Briefwahlstimmen und Stimmen vom Wahltag. Sollte sich dieser Trend bestätigen, wäre das für ihn auch ein gutes Zeichen für Staaten wie Pennsylvania, Michigan und Wisconsin.

Diese drei hatten Trump seinen knappen Wahlsieg beschert, alle sind eher von einer weissen Arbeiterbevölkerung geprägt.

In Florida, North Carolina und Georgia zeichnen sich dagegen Vorteile für Trump ab. Der Republikaner ist auf alle drei Staaten dringend angewiesen, Biden hätte einen weiteren Weg zum Sieg.

Delaware schreibt in dieser Wahlnacht Geschichte: Mit der Wahl der Demokratin Sarah McBride in den Senat stellt der Gliedstaat nun die Transgender-Frau mit dem höchsten politischen Amt des Landes.

McBride gewann gegen den Republikaner Steve Washington. Jüngster Kongressabgeordneter ist neu der Republikaner Madison Cawthorn aus North Carolina.

August dieses Jahres feierte Cawthorn seinen Geburtstag und wurde damit gerade genug alt, um für einen Sitz im Kongress zu kandidieren. Nun hat der Motivationscoach und politische Quereinsteiger einen Sitz für die Republikaner im Kongress gewonnen und wird damit zu seinem jüngsten Mitglied.

Im bevölkerungsreichsten County Georgias, Fulton County, ist es am Abend zu einem Wasserrohrbruch gekommen. Nicht weiter schlimm, wäre das Wasser nicht in die Halle eingedrungen, wo Tausende von Briefwahlcouverts auf ihre Auswertung warteten.

Die Couverts konnten in einer eiligen Rettungsaktion zwar ins Trockene gebracht werden, aber durch den Zwischenfall werden die endgültigen Resultate aus Georgia verspätet eintreffen.

Die Demokraten haben bei der zeitgleich stattfindenden Kongresswahl laut dem Sender Fox News ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigt. Ein mit einer Schusswaffe bewaffneter Mann ist vor einem Wahllokal festgenommen worden.

Es sei ein Anruf eingegangen, wonach der Mann andere Wähler eingeschüchtert haben könnte. Er sei daraufhin zum Verlassen des Geländes aufgefordert worden.

Zwei Stunden später kam der Mann laut der Polizei aber zurück zu dem Wahllokal. Er sei wegen unbefugten Betretens des Geländes festgenommen worden.

Die Schusswaffe habe er legal auf sich getragen. Im Vorfeld der Wahl hatte es Bedenken gegeben, dass Trump-Unterstützer andere Wähler einschüchtern könnten.

In der Wahlnacht wurden jedoch zunächst keine grösseren Zwischenfälle bekannt. Will Donald Trump das Amt des Präsidenten verteidigen, muss er in einigen wichtigen Gliedstaaten gewinnen.

Das Dokument stammt von und gilt bis heute. Donald Trump gewinnt laut ersten Hochrechnungen in sechs weiteren Gliedstaaten: Louisiana, Nebraska, North Dakota, South Dakota und Wyoming gehen auf sein Konto, was 22 zusätzlichen Wahlleuten entspricht.

Ich schliesse die Augen und warte. Er sagt nichts. Auch er scheint abzuwarten. Ich gehe jetzt. Aber ich rate Ihnen, sich möglichst schnell wieder zu erinnern.

Denn falls Sie das nicht tun, kann es hier sehr, sehr unerfreulich für Sie werden. Ich lasse meine Augen geschlossen, ich will diesen Mann nicht mehr sehen.

Dann höre ich, wie er aufsteht und den Stuhl wegstellt. Ich höre seine Schritte, als er zur Tür geht und sie leise öffnet und wieder hinter sich schliesst.

Ich bin alleine, es ist still um mich herum. Vorsichtig öffne ich die Augen und stelle fest, dass es inzwischen fast vollständig dunkel ist im Zimmer.

Ich muss dringend nachdenken. Ich muss mich konzentrieren, ich muss einen Ausweg finden…. Die Kanzlerin fixierte den vor ihr bequem, aber bewusst aufrecht sitzenden Offizier mit strengem Blick.

Sie wusste ihr stand ein schwieriges Gespräch bevor. Sie überlegte kurz ob dies eine passende Gelegenheit für die Raute wäre doch entschied sich dagegen.

Wie schön Sie hier zu haben. Ich bin geehrt Sie zu treffen. Sie sind es nur wenn wir uns im. Ein Aufzug beförderte Leutnant Sanfleber 1.

Sanfleber trat an den Scanner heran. Rumpelnd trennten sich die beiden Hälften des Schotts. Er wusste er bestand aus einem Forschungszentrum, einem riesigen Waffenlager, Fabriken, nahrungserzeugenden Betrieben und natürlich Wohneinheiten.

Für Er wusste das und trotzdem verschlug es ihm die Sprache. L, die gerade die Verteidigungsministerin gibt, wird es ja wohl nicht sein, nehme ich an.

Sorry Leute, ich hab mir das linke Bein gebrochen und war ein paar Tage im Krankenhaus ohne Internet. Wie auch immer, machen wir weiter Tina? Ja, lass uns weitermachen.

Die letzte Zeit war bei mir auch nicht gerade die beste meines Lebens…. Samira: Das sind keine guten Neuigkeiten. Anyway Gute Besserung, auf dass das Bein wieder richtig zusammen wächst!

Ich schreckte aus unruhigem Schlaf hoch als die Tür aufschwang und vier Männer in Uniform hereintraten. Zwei nahmen rechts und links von der Tür Aufstellung, ein Dritter schloss die Tür.

Der vierte Mann baute sich vor dem Tisch auf. Ich sah ihn mit verschwommenem Blick an und stutzte. Was treibst du so?

Immer noch das alte Flittchen? Aber er war auch selbst daran Schuld gewesen. Er hätte ja Karin, der alten Schlampe nicht unbedingt beim Tanzen an den Arsch packen müssen.

Ganz abgesehen davon was er später auf dem Klo mit ihr anzustellen versuchte. Da kann Frau ja wohl auch ein bisschen mit Alfredo rummachen. Er drehte sich zu dem Mann herum der die Tür geschlossen hatte und nur zwischen den beiden Wachen?

Der Soldat nickte und schaltete etwas mit einer Fernbedienung. Ein Wandpaneel fuhr zurück und legte einen Flachbildschirm frei. Der Bildschirm flackerte kurz, dann zeigte er die Bilder der Katastrophe.

Hubschrauber die über dem Einschlagsgebiet kreisten, zertrümmerte Gebäude, Rettungsmannschaften die versuchten verschüttete Menschen zu finden.

Dazu natürlich immer wieder Aufnahmen vom Portal am Himmel das schwärend und pulsierend unbeirrt am Himmel hing und ein unheimliches Licht ausstrahlte.

Der Hauptmann schaltete durch die Kanäle. Es war natürlich überall, auf allen Kanälen. Sogar Astro-TV hatte reagiert und versuchte Schutzkristalle zu verkaufen, für den lächerlichen Preis von Gramm Gold.

Tobias zeigte auf den Bildschirm. Was konnte ich ihm sagen? Er würde mich für verrückt halten. Tobias seufzte und nahm ein Mobiltelefon aus seiner Tasche.

Er kam sich vor wie in einer Nekropolis. Punktuelle Scheinwerfer gaben vage die Konturen der riesigen Strukturen preis die anscheinend sowohl als Stützen als auch als Gebäude fungierten.

Unglaublich massive Bauten waren das, mit Durchmessern zwischen hundert und zweihundert Metern. Die Kaverne war im Schnitt Meter hoch, annähernd rund mit einem Durchmesser von 3 Kilometern.

Das machte also in jedem der rund 40 Säulen Stockwerke nutzbarer Raum. Das war der inoffizielle Name. Sanftleber stand am Fenster seiner neuen Unterkunft und betrachtete die Szenerie.

Zwischen den Säulen flogen scheibenförmige Drohnen Patrouille. Das und die Nebelschwaden zwischen den Säulen, die Kaverne hatte ihr eigenes Wetter!

Ich bin leider zeichnerisch komplett unbedarft, deshalb die Frage: Hat jemand Lust ein paar Illustrationen zu zeichnen?

Dann muss man nicht noch die ganzen Kommentare dazwischen, die nicht zur eigentlichen Geschichte gehören, beachten.

Die Nebelschwaden hatten sich verzogen. Kunstsonnen erleuchteten die Landschaft mit einem fast schmerzhaft hellem Licht. Und nun wurden auch die Bodenbauten sichtbar.

Die Säulen waren keineswegs der einzig genutzte Raum. Sanftleber schluckte gerade die ersten Tropfen seines Kaffees während er die Szenerie betrachtete.

Er schaute überrascht auf als sich die KI mit einem sanften Glockenton meldete. Er hatte sich noch nicht an die Omnipräsenz dieses Wesens gewöhnt.

Er schaute auf. Sanftleber überprüfte sein Erscheinungsbild im Spiegel. Die Uniform sass perfekt. Gegen das etwas schüttere Haar und die beginnende Glatze konnte er nicht viel tun, also nickte er.

Das Hologramm das in der Mitte des Raumes entstand war beeindruckend. Trotz der Helligkeit im Raum wirkte die Kanzlerin verblüffend lebensecht. Das Telefonat war recht kurz.

Und sehr einseitig. Doch seine Gesichtsfarbe zeugte davon, dass es wohl keine besonders guten Nachrichten wahren. Er wurde aschfahl und drehte sich zu dem Offizier herum der immer noch die Fernbedienung in der Hand hielt.

Schräg vor seiner Brust, als wäre es eine schussbereite Waffe. Tobias trat auf ihn zu und flüsterte ihm etwas ins Ohr.

Er wandte sich wieder mir zu. Die Bilder hatten mittlerweile gewechselt. Sogar Stephen Hawking war dabei. Ohne vorgefertigte Statements war es für ihn natürlich schwer an der Diskussion teilzunehmen.

Lawrence Krauss war gerade dabei seine Theorie es handele sich um Gravitationswellen die durch eine Einstein-Rosen-Brücke geschickt wurden schlauer Bursche das als Tobias sich mit vorbeugte und mit beiden Armen auf den Tisch stützte.

Ich wies auf den Fernseher. Wir bekommen Besuch. Ich hab gerade mal kurz überlegt, die Szenerie von der Kaverne in Blender zu visualisieren.

Aber den Gedanken hab ich dann wieder verworfen, weil ich das Programm doch nicht so gut behersche wie es nötig wäre, um sowas in angemessener Zeit zuwege zu bringen.

Trotzdem frage ich mich gerade, wie denn die 40 Säulen ungefähr angeordnet sein sollen, die Du in nennst? Sollen die alle im Kreis stehen? In mehreren konzentrischen Kreisen?

Auf einem quadratischen Raster? Oder scheinbar wahllos durcheinander, wobei sich die Anordnung aus den Lasten ergibt, die eine Säule tragen soll?

Und wie ist das mit der Decke der Kaverne? Eine Kuppel scheint es ja eher nicht zu sein, wie ich dem Text entnehme.

Aber wie stellst Du Dir das sonst vor? Eine Art Masswerk, so wie ähnlich wie in gotischen Kirchen Kreuzrippengewölbe oder eher was aus Rundbögen, etwa so wie die Römer Brücken gebaut haben?

Oder eher eine modernere Konstruktion wie ein räumliches Fachwerk wikipedia. Oder hast Du über solche Details noch gar nicht nachgedacht?? Beim schreiben hatte ich nur ein unklares Bild im Kopf, das einen ersten Eindruck vermittelte, aber mehr auch nicht.

Die Details waren mir selbst noch nicht klar. Oder die Gedanken entwickeln sich beim schreiben…. Samira, Ja okay.

Gehen wir also davon aus, das der Hohlraum natürlich gewachsen ist und auch in sich stabil ist. Dann bleibt immer noch die Frage, wie Du die Säulen angeordnet haben willst?

Oder doch eher auf einem quadratischen oder rechteckigen Raster, so wie bei alten griechischen bzw. Das Gespräch war recht lang.

Ich erzählte Tobias von meinen Erlebnissen, der Tasche, Luther und meinem Vorfahr. Im Laufe unserer Unterhaltung wurde er immer blasser.

Er sah auf einmal 10 Jahre älter aus. Als ich gerade die dritte Tasse Kaffee leerte schien er endgültig in sich zusammenzusinken.

Er atmete ein paar mal tief durch, dann ging ein Ruck durch seinen Körper. Ich wusste seinen Gesichtsausdruck nicht recht zu interpretieren, Entschlossenheit?.

Eher hätte ich an Chemtrails geglaubt. Wir wissen schon seit langem davon, nur habe ich es nicht geglaubt. Komm mit, ich muss dir etwas zeigen.

Er stand auf und bedeutete den Wachen die Tür zu öffnen. Wir traten auf einen kargen Flur hinaus. Alle paar Meter gingen identische Türen ab.

Etwa alle 50 Meter gab es Kreuzungen. Schilder oder Nummern gab es nicht. Damit konnte ich nichts anfangen. Ich war baff. Das alles wurde langsam zuviel für mich.

Angst, Zerstörung, Blut, diese Militärtypen und ein sprechender Gang mit magischen Lichtkugeln. Oh, und Bertram.

Wo war er nur, ich vermisste ihn. Er grinste. Und was zum Teufel ist das da? Ich zeigte auf die Lichtkugel die vor uns schwebte.

Unser guter Geist hier. Sein Grinsen wurde noch breiter. Und das da ist ein Hologramm. Kommst du bitte? Er setzte sich in Bewegung und mir blieb wohl nichts anderes übrig als zu folgen.

Also tat ich es. Ich beschloss ein Experiment zu wagen. Wieder der Glockenton. Die Stimme klang warm und freundlich, doch irgendwie unbeteiligt.

In mir keimte ein Verdacht auf. Möchten Sie mehr wissen? In dem Moment erreichten wir das Fenster. Jetzt war es endgültig zuviel.

Ich schaute hinaus und sah, ja was? Einen riesigen Hohlraum mit massiven säulenartigen Gebäuden gespickt. Verdammt viele Menschen.

Ich schaute Tobias an. Willkommen in der Arche. Erika Steinbach war verzweifelt. Stundenlang hatte sie ihre Kinder gesucht. Die Schule ein einziger Trümmerhaufen gewesen.

Nur vereinzelt standen noch Steine aufeinander. Trotzdem hatte sie sich mit anderen Eltern und ein paar Feuerwehrleuten durch den Schutt gewühlt, immer angetrieben von der Sorge um ihren Nachwuchs, als plötzlich eine Stimme erklang die sie erkannte.

Sie fuhr herum und sah ihre beiden Töchter auf sie zu rennen. Dann kam ein Steinbrocken ins rutschen und riss andere mit sich. Im nu entwickelte sich eine Lawine die eine Reihe Helfer unter sich begrub.

Und dann erreichte sie Erika. Mit einem beherzten Spring schaffte sie es sich vor dem Schlimmsten zu schützen, trotzdem wurde sie von Trümmern überrollt.

Nur ihr Oberkörper war noch frei als ihre Töchter sie erreichten. Alle weinten. Du schaffst das, Mama, Bitte! Die Kinder versuchten die Steine wegzuräumen, doch Erika wusste es war zu spät.

Sie spürte ihre untere Körperhälfte nicht mehr. Und sie wurde zunehmend schwächer. Hustete Blut. Ihre Stimme brach und ihr Blick wurde glasig. Sie war tot.

Das Objekt das sich in diesem Moment aus dem Portal schob und den Himmel verdunkelte sah sie schon nicht mehr. Samira, Danke schön. Ich hab heute mal etwas experimentiert, bin bisher aber nur auf einen einzigen grünen Zweig gekommen.

Das war eine Anordnung der Säulen in 3 konzentrischen Kreisen um den Mittelpunkt herum, wobei ich in der Mitte selbst aber keine Säule postiert habe.

Bei Anordnungen auf einem quadratischem Raster wurden es entweder viel mehr als 40 Säulen, oder es waren zu wenige, wenn ich den Abstand zwischen den Säulen grösser gemacht habe.

Bliebe noch ein Dreiecksraster, das ich jetzt noch für mich selbst ausprobieren werde. Dabei ordne ich die Mittelpunkte der Säulen auf den Eckpunkten von regelmässigen Dreiecken an.

Mal sehen, was dabei heraus kommt…. Auf wackeligen Beinen steuere ich auf das Fenster zu. Und dann bin ich echt erstaunt — denn ich sehe so gut wie nichts.

Ein schwacher Lichtschein dringt durch die Wolken, aber sonst ist da nichts. Diese leere Landschaft verwirrt mich. Wenn ich wirklich in Leipzig im Krankenhaus sein sollte, müsste doch was zu sehen sein.

Irgendwas stimmt hier eindeutig nicht. In meinem Kopf ist ein Presslufthammer bei der Arbeit. Ich tapse weiter zur Tür und öffne sie vorsichtig.

Ich öffne die Tür an der rechten Seite. Ein kleines Badezimmer mit Dusche und WC. An einem Haken hängt ein grüner Bademantel, na immerhin.

Dann versuche ich die andere Tür zu öffnen. Aber ist dies überhaupt ein Krankenhaus, schiesst es mir durch den Kopf. Ich drücke die Türklinke runter.

Nichts tut sich. Die Tür ist abgeschlossen. Okay, das ist eindeutig nicht normal. Seit wann werden Zimmer in Krankenhäusern abgeschlossen? Meine Knie werden weich und fast falle ich hin.

Die Mittel der Montage ermöglichen eine Konzentration auf die wesentlichen Phasen der Arbeit am Iglu; Höhepunkt: das Einsetzen des Fensters. Was nun ist in diesem Falle verfilmt worden? Der Vorspann, mit der Titelliste etc. Von ihren ausgewogenen und gerade deshalb überzeugenden Strukturphantasien soll masturbation cam porn die Rede sein. Dazu natürlich immer wieder Aufnahmen vom Portal am Riesen Schwarzer Schwanz das schwärend und pulsierend unbeirrt am Himmel hing und ein unheimliches Licht ausstrahlte. Albrecht Classen. Die Ich-Perspektive ist gut für erlebnisintensive Trivialgeschichten, die sind aber auch nicht gerade mein Leseziel. Jahrhundert und im Verlauf der folgenden Jahrzehnte sicherlich doch schon eine Art von Paradigmenwechsel auf globaler Ebene sich vollzog, ob man an die technologische und wissenschaftliche Entwicklungen, religionshistorische Veränderungen oder Analsex Sperma politisch-ökonomische Transformationen denkt. Eine Zeit lang wollte er technischer Zeichner werden. Er erkennt jedoch sofort die Doppeldeutig- keit und Little Sister Fuck deswegen auf diese Möglichkeit zurück, ganz straflos mit der jungen Frau so lange zu schlafen, bis sie schwanger geworden ist. Jahrhundert, ; id. Soziale Probleme — Abhängigkeit und Isolation — belasten das Zusammenleben der beiden. Und dabei handelt es Tight Tini Sex fast immer um komplizierte Einzelfäl- le. Die Präsidentschaftswahl wird sich voraussichtlich und wie auch schon vor vier Jahren in den Gliedstaaten des Mittleren Westens entscheiden. Siegen 2oo4. Jedenfalls war Nancy sehr mutig und versuchte, den Aal zu toeten, indem sie ihm den Kopf abbeissen wollte. Doch ploetzlich machte Nancy ein komisches Geraeuch und liess ihn ihn los. Ich glaube, der Aal hat zurueckgebissen. Dann schnappte ihn Nancy und hielt ihn ganz fest, waehrend Mike eine Art Muschel aus der Tasche holte. Bei den Wahlen in den USA wird nicht nur der Präsident gewählt. Verfolgen Sie alle Entwicklungen rund um den Wahltag im Live-Ticker. Von der Modelleisenbahn über den Army-Revolver bis zur E-Gitarre: Profit machen die Jungs in diesem hart umkämpften Business nur, wenn sie den Wert der Objekte richtig taxieren und beim Bieterwettstreit einen kühlen Kopf bewahren. Doch das haben die ausgebufften Auktionsprofis raus wie nur wenige, und als Team sind sie doppelt stark. Die schwarze Rose Vorwort und Danksagung Eine rein fiktive Erzählung, entstanden an einem heißen Wochenende. Mein besonderer Dank gilt einer wirklich lieben und guten Freundin. Ohne Sie wäre es keine so geile Geschichte geworden. Danke Liebes, dass wir die Zeit gefunden haben, dies zu schreiben. Darsteller und Eigenschaften (Alles Fantasienamen) Eva 40 „Die schwarze Rose“ weiterlesen. Irans Präsident Ruhani fordert von der neuen US-Regierung eine Wiedergutmachung von Trumps Fehlern. Bundespräsident Steinmeier ruft dazu auf, die Chancen des Siegs Bidens für eine Erneuerung der.

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Dieser Beitrag hat 1 Kommentare

  1. Kazishura

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